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Unterstützung für einen Lebenshof im Waldviertel im Juni 2018

Lieber Gerhard,

Lebenshof Rinderwahnsinnich freue mich sehr, deine Nachricht zu lesen. Die Autorin Cornelia Travnicek hat einmal einen Artikel über uns für das ÖBR Magazin (http://www.buddhismus-austria.at/assets/OeBR-Magazine/OEBR-ZS-2017-2.pdf, S. 18: "Ein Schweineschnurren") schreiben dürfen, von daher kenne ich die Homepage der ÖBR und von Animal Compassion. Animal Compassion blieb mir in Erinnerung, weil mir eure Ziele so gut gefallen haben. Auch wir arbeiten daran, die Menschen "dort abzuholen, wo sie sind" bzw. versuchen wir Umstände zu schaffen, in denen sich Tierliebe entwickeln darf. Dazu veranstalten wir mehrmals jährlich  unsere "Tage des offenen Weidezauns", wo Besucher zuerst rein pflanzliches Essen probieren und dann unsere Tiere kennenlernen können, sodass "Mensch" einmal die Gelegenheiten hat auch sogenannte "Nutz"-tiere als Lebewesen mit Persönlichkeiten und Charakter zu erleben.  Das nur als kleine Hintergrundinfo.   Wie kommt man denn überhaupt dazu einen Lebenshof "Rinderwahnsinn" zu nennen?

Lebenshof Rinderwahnsinn Es ist ein Wortspiel, das die persönliche Entwicklung des zugehörigen Bauern, Ing. Hubert Gassner, beschreibt. Hubert war immer schon "bio" - seine Kühe genossen stets Freilandhaltung und durften sich ihrer Art entsprechend von frischem Weidegras, Heu und Grassilage ernähren. Manche hatten sogar Namen. "Am Anfang waren die Rinder", erzählt Hubert, der 15 Jahre lang Rinderzucht (Mutterkuhhaltung mit eigenem Stier) mit Fleischvermarktung betrieb.

"Dann habe ich dabei "den Wahn" erlebt", fährt Hubert fort und bezieht sich dabei nicht auf die Tierkrankheit, sondern auf die Zustände, die er bei Tiertransport und Schlachtung aus nächster Nähe miterleben musste. Er war mit Vielem überhaupt nicht einverstanden, eine eigene Hofschlachtung kam für ihn aber auch nie in Frage. Er wusste keinen Ausweg aus dieser Situation - bis ihm eines Tages ein Brief ins Haus flatterte, in dem ein Lebensplatz für 6 vor der Schlachtung gerettete Schweine gesucht wurde. So lernte er die Tierfreundin Stefanie Buchinger kennen, die gerade dabei war diese Schweine freizukaufen. Dazu hatte sie den Verein Happy Pigs & Friends gegründet, um nicht nur das Leben dieser Schweine zu sichern, sondern auch eine Plattform zu schaffen, wo Menschen auch sogenannte "Nutz"-tiere einmal als Lebewesen mit Persönlichkeiten und Charakter kennenlernen konnten.

Lebenshof Rinderwahnsinn Eines führte zum anderen und binnen weniger Wochen stellte Hubert nicht nur seine Ernährung von "viel Fleisch" auf "rein pflanzlich", sondern auch seinen Waldviertler Hof (nahe des Stausee Ottenstein /Gemeinde Jaidhof im niederösterreichischen Waldviertel) von "Tierzucht" auf "Lebenshof" um. Hubert konnte sich endlich erlauben, die Liebe zu seinen Tieren auch zu leben und so kam der Wandel vom Wahn zum Sinn.

Auf diese Weise entstand also im Jahr 2014 der "Lebenshof Rinderwahnsinn", den Hubert und Steffi seither gemeinsam betreiben. Nachdem Hubert keines seiner Tiere mehr schlachten ließ und sogar noch 3 gerettete Rinder aufnahm, leben auf diesem Hof nun (Stand 2018) 63 Rinder, 6 Schweine, 6 Damwildtiere und einige Hühner. Die damit verbundenen Kosten versuchen Hubert und Steffi zum Teil durch die Vermietung zweier Ferienwohnungen am Hof und dem Verkauf von Bio-Produkten aus eigenem Anbau und veganem "Schmalz" wettzumachen. Um die laufende Versorgung der rund 80 Tiere zu sichern, ist aber vor allem die Unterstützung durch Spenden und Patenschaften sehr wichtig.

Lebenshof Rinderwahnsinn Im Jahr 2018 hat es den Hof gleich doppelt schlimm erwischt: In einem normalen Jahr können sich die 63 Rinder den Sommer über von der Weide ernähren. Durch die Rekord-Trockenheit im Frühjahr müssen heuer 100 - 200 Heuballen (Preis: je 55 Euro) zugefüttert bzw. zugekauft  werden. Wenn es nicht bald ein paar Mal "richtig" regnet, ist auch das Winterfutter (das ja jetzt wachsen sollte, damit gemäht und Heu gemacht werden kann) in Gefahr.

À propos mähen: Das ist die zweite große Herausforderung, der sich der Hof 2018 stellen muss: Weil kein Landwirt aus der Umgebung mehr Zeit hat so viele Ballen zu pressen, wie die Tiere benötigen, müssen Hubert und Steffi heuer eine eigene Rundballenpresse (9.800 Euro) und eine Wickelmaschine (1.600 Euro) anschaffen. Auch eine Futterraufe (ca. 2000 Euro) muss bis zum Winter dringend ausgetauscht werden. Weil auch noch nicht alle Tiere bepatet sind (eine Vollpatenschaft in Höhe von 45 Euro monatlich deckt die Futterkosten eines Tieres, es können aber auch Teilpatenschaften ab 30 Euro jährlich übernommen werden - dies entspricht zum Beispiel einem kleinen Anhänger Futterkartoffeln), sind die finanziellen Reserven der beiden erschöpft und solche Investitionen einfach nicht mehr möglich.   Aus diesem Grund bitten wir jeden, dem das Leben der Tiere am Herzen liegt und der Lebenshöfe als Ort der Begegnung zwischen Menschen und Tieren schätzt, einen Beitrag zu leisten, der seinen Lebensumständen entspricht. Für Firmen und Vereine gibt es auch die Möglichkeit ihre Logos z.B. an der Rundballenpresse anzubringen. Weitere Infos dazu können gerne unter office@rinderwahnsinn.at erfragt werden. Die Tiere können auch mehrmals im Jahr an den "Tagen des offenen Weidezauns" (https://rinderwahnsinn.at/tage-des-offenen-weidezauns/) oder im Rahmen privater Weideführungen besucht werden.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Unser Projekt: Hundehilfe in Taiwan

TaiwanprojektUnser Vorstandsmitglied - Christina Haenlein - hat sich im Herbst 2017 entschlossen, für eine unbestimmte Zeit nach Asien zu gehen und zwar erst einmal zu Meister Hai Tao nach Taiwan. Damit befindet sich bis auf weiteres die eine Hälfte des Vorstands von "Animal Compassion" in Europa und die andere in Asien.

Taiwanprojekt Wir wissen es und sind daher auch nicht überrascht, dass es den Tieren grundsätzlich auch in überwiegend buddhistisch geprägten Ländern nicht automatisch besser geht. So waren auch die Erfahrungen von Christina in Taiwan teilweise sehr schlimm. Auch im direkten Wirkungsfeld von Meister Hai Tao gibt es genug blinde Flecken. Augenfällig für Christina war dabei vor allem der Umgang mit Hunden.

Es war für sie kein Leichtes, dort bei den Menschen ein Wahrnehmen dieser Widersprüche im Umgang mit fühlenden Wesen zu erreichen. Auch der große Unterschied in der Mentalität, Widersprüche anzusprechen und darüber zu reden, war eine Herausforderung. Christina hat diese aber großartig gemeistert und inzwischen sehr große Verbesserungen für die Hunde auf den Weg gebracht.

Taiwanprojekt Christina wird länger in Asien bleiben und dort in diesem Sinne weiter arbeiten. Wir von "Animal Compassion" haben damit ein großes eigenes Projekt in Asien am Laufen. Wir bitten euch daher auch um Geldspenden für dieses Projekt:

"Animal Compassion" für ein gutes Hunde-Leben in Asien
Christina und ich bedanken uns ganz herzlich dafür und ich möchte euch auch noch auf unseren "Jahresbericht 2017" hinweisen. Wir legen über jeden Cent Rechenschaft und versprechen, uns weiterhin für das Wohl der Tiere und die Bewusstseinsschaffung bei den Menschen für dieses Wohl einzusetzen.

Gerhard Weißgrab

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